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HeidelbergCement in Deutschland

Erhärtung / Erhärtungsverhalten

Erhärtung
Erhärtung ist der Prozess eines festigkeitsbildenden Materials vom plastischen in den festen Zustand.

In Abhängigkeit von der chemischen Reaktion werden folgende festigkeitsbildende Prozesse unterschieden:

  • hydraulisch (z. B. Zement)
  • latent hydraulisch (z. B. Hüttensand)
  • puzzolanisch (z. B. Trass)
  • carbonatisierend (z. B. Luftkalk)

Die Erhärtung von Zementleim setzt mit fortschreitender Hydratation nach dem Erstarrungsende ein. Am Erstarrungsende sind ca. 15 % des Zementes hydratisiert. Mit fortschreitender Erhärtung durch Hydratation (Verlinkung zu Begriff) steigt die Festigkeit des Zementsteins. Der Zuwachs an Festigkeit verlangsamt sich mit der Zeit. Die Erhärtung von Zementstein dauert so lange an, bis der Zement bei ausreichendem Wasserangebot vollständig hydratisiert ist. Dieser Prozess kann einige Jahre dauern.

Erhärtungsverhalten
Das Erhärtungsverhalten eines Materials beschreibt dessen Verlauf der Erhärtung über die Zeit. Das Erhärtungsverhalten von Zementleim hängt u. a. von der Zementart, dessen Mahlfeinheit, dem w/z-Wert und den Temperaturbedingungen, denen er während der Erhärtung ausgesetzt ist, ab.

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