Massivdächer aus Beton ersetzen den Holzdachstuhl. Sie werden aus Beton Elementen montiert, die dann mit einer Dämmung versehen und anschließend mit Dachsteinen aus Beton eingedeckt werden.
Massive Dächer gibt es aus Porenbeton, Normal- und Leichtbeton. Äußerlich unterscheiden sich Massivdächer nicht von herkömmlichen Dächern. Aber sie sind eine interessante Alternative, wenn man Wohnräume unter dem Dach einrichten will:
Energieeinsparung: Ein Betondach macht den Raum absolut winddicht und verhindert, dass kostbare Heizenergie vergeudet wird.
Unter einem Betondach dagegen wird es auch an schönen Sonnentagen nicht heiß und stickig. Der Grund: Die Masse, die ein Betondach aufweist, speichert die Sonnenenergie, ohne dass in den darunter liegenden Räumen große Temperaturerhöhungen auftreten. Es herrscht also das ganze Jahr über ein angenehmes Raumklima.
Schutz vor Lärm, Sturm und Feuer: Ein Betondach senkt die Feuergefahr beträchtlich. Auch der Lärmschutz lässt nichts zu wünschen übrig: Massive Betondächer erfüllen sogar die gesetzlichen Lärmschutzvorschriften in der Nähe von Flughäfen. Und sollte einmal der Sturm die Dachsteine abdecken, sind Sie unter dem Betondach trotzdem vor Wind und Wetter geschützt.
Betondächer gibt es in allen gängigen Formen. Sie werden zwar häufig in der Systembauweise eingesetzt, können aber ebenso auf konventionell errichtete Rohbauten montiert werden. Auch auf Gauben oder Dachfenster müssen Sie nicht verzichten: Mittlerweile gibt es hier zahlreiche und preiswerte Systeme auf dem Markt.
Die Montagezeit für ein Betondach beträgt inklusive Eindeckung ein bis zwei Tage, gegenüber ca. fünf Tagen bei einem Dach mit Holzbalkendachstuhl. Der Preis eines Sattel- oder Pultdachs aus Beton liegt nicht über dem eines konventionellen Dachs.