Der Frostwiderstand beschreibt die Widerstandsfähigkeit eines Baustoffes gegen Frost-Tauwechsel und ist ein Merkmal für seine Dauerhaftigkeit.
Auf einen Baustoff einwirkende Frost-Tau-Wechsel können diesen, wenn sein Widerstand nicht ausreichend ist, erheblich schädigen. Der Angriff wird durch die Einwirkung von Tausalzen verstärkt. In diesem Fall wird von Frosttausalzangriff gesprochen.
Für den Baustoff Beton wird der Frost-/ Frosttausalzwiderstand durch einen ausreichend niedrigen w/z-Wert und eine damit verbundene höhere Dichtigkeit sowie gegebenenfalls das Einbringen künstlicher Luftporen erreicht. Hierfür definiert DIN EN 206-1/DIN 1045-2 in Abhängigkeit von den Expositionsklassen XF1 bis XF4 Anforderungen an dessen Zusammensetzung. Die Expositionsklassen berücksichtigen die für den Frost- und Frosttausalzangriff maßgebenden Zustände: den Wassersättigungsgrad sowie Frostangriff mit/ohne Einwirkung von Taumitteln.
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