Einige Gesteinskörnungen können je nach Art oder Lagerstätte alkaliempfindliche Bestandteile enthalten, die bei Verwendung im Beton mit den Alkalien der Porenlösung reagieren. Das entstehende Alkalisilikatgel kann durch Wasseraufnahme eine Volumenvergrößerungen bewirken und unter sehr ungünstigen Umständen mit der Zeit hohe Quelldrücke erzeugen und ggf. zu Bauwerksschäden führen.
Diese Schäden sind äußerlich durch Netzrisse, Ausblühungen oder Abplatzungen erkennbar und treten üblicherweise nach 5 bis 10 Jahren auf. Sie beeinflussen die Dauerhaftigkeit des Betons, in der Regel jedoch nicht die Standfestigkeit des Bauwerks. In Deutschland sind der Umgang mit diesen Gesteinen und die Maßnahmen zur Vermeidung einer schädigenden AKR durch eine Richtlinie des DAfStb geregelt.
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