Erfolg kann auf Dauer nur im Einklang mit der Natur gesichert werden.
Höchste Priorität haben deshalb bei Heidelberger Sand und Kies umweltschonende Abbauverfahren sowie sich anschließende Renaturierungs- und Rekultivierungsmaßnahmen der Abbauflächen, die auf der Grundlage der konzerneigenen Richtlinie zur Förderung der biologischen Vielfalt in Abbaustätten beruhen.
Auf diese Weise entstehen zahlreiche, für den Naturschutz wertvolle Lebensräume. Viele dieser Lebensraumtypen wie offene Sand- und Kiesflächen, trockene Magerrasen oder Flachwasserzonen sind in der modernen Kulturlandschaft kaum noch zu finden.
Ein hervorragendes Beispiel für Artenvielfalt in renaturierten Kiesabbaustätten bietet das Schutzprogramm für die Uferschwalbe. Für die kleinste unter den europäischen Schwalben gibt es kaum noch geeignete Brutplätze. Ihr ursprünglicher Lebensraum, Steilwände an Meeresküsten und Flussufern, sind selten geworden. Heute steht sie auf der Roten Liste Deutschlands und gilt nach dem Bundesnaturschutzgesetz als besonders geschützt.
In vielen unserer Kies- und Sandgruben ist die Uferschwalbe ein regelmäßig anzutreffender Brutvogel. Als Brutquartiere bevorzugen die Vögel dort die frisch abgebrochenen Wände. Mit unserem europaweit initiierten „Artenschutzprogramm Uferschwalbe“ werden mögliche Zielkonflikte zwischen Abbau und Arten- und Naturschutz frühzeitig erkannt und durch Pflege-, Koordinierungs- und Entwicklungsmaßnahmen die Brutbestände während des Abbaus erhalten. So kann Artenschutz in den laufenden Abbau integriert werden.