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HeidelbergCement in Deutschland

Herstellungsprozess von Zement in Bildern

Rohmaterialgewinnung und Zerkleinerung
Die wichtigsten Rohstoffe für die Herstellung von Zement sind Kalkstein, Ton und Mergel. Sie werden in Steinbrüchen durch Sprengen oder mit schwerem Gerät durch Reißen gewonnen. Radlader und Muldenkippper transportieren die Rohmaterialien zu den Brecheranlagen. Dort wird das Gestein grob auf die Größe von Straßenschotter zerkleinert.
Lagerung und Homogenisierung
Dieses Material heißt Rohschotter und wird über Förderbänder, mit Seil- oder Schienenbahnen und in Ausnahmen auch mit LKWs in die Schotterhalle des Zementwerks transportiert, wo es in Mischbetten eingelagert und homogenisiert (vergleichmäßigt) wird.

Trocknung und Rohmahlung
Die gewünschte Rohmischung aus Schotter und den erforderlichen Zuschlagstoffen (Quarzsand und Eisenerz) wird über Dosiereinrichtungen hergestellt. In Walzenschüssel- bzw. Kugelmühlen wird das Gemisch mehlfein gemahlen und mit dem heißen Abgas aus dem Brennprozess gleichzeitig getrocknet, bevor es in die Rohmehlsilos gelangt.

Brennen
Das Brennen des Rohmehls zu Zementklinker bei 1.450 °C – der wichtigste Vorgang in der Zementherstellung– erfolgt in Lepolöfen oder in Wärmetauscheröfen, die nach unterschiedlichen Verfahren arbeiten und sich hauptsächlich in der Vorbereitung und Vorwärmung des Brenngutes unterscheiden. Nach dem Brennen wird der Klinker abgekühlt und in Klinkersilos bevorratet.
Zementmahlung
Zementmühlen mahlen den Klinker unter Zusatz von Gips, Anhydrit und zum Teil weiteren Zumahlstoffen, wie z. B. Kalkstein, Hüttensand oder Flugasche, zu Zement.
Verladung, Verpackung und Versand
Zement wird überwiegend als loseWare abgegeben und über Terminals auf Straßen- oder Schienenfahrzeuge bzw. Schiffe verladen. Ein kleiner Anteil des Zementes erreicht den Kunden als Sackware, abgefüllt durch Rotopacker und gestapelt über automatische Palettieranlagen.
Ständige Überwachung
Hochqualifizierte Mitarbeiter betreiben die Anlagenmit Hilfe modernster mikroprozessorgesteuerter Leitsysteme vom zentralen Leitstand aus. Hier
laufen sämtliche Daten aus den Anlagen und dem Labor zusammen. Im Leitstand werden nicht nur alle Produktionsabläufe, sondern auch alle relevanten Emissionsdaten rund um die Uhr überwacht. Die Emissionsdaten sind für die Überwachungsbehörde jederzeit einsehbar und werden 5 Jahre archiviert.
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