HeidelbergCement in Deutschland

Kalk in der Land- und Forstwirtschaft

 
Düngekalk
Als unentbehrlicher Nährstoff wird Calcium von allen Pflanzen und Lebewesen benötigt. Seit dem 18. Jahrhundert ist eine regelmäßige Kalkung zur Neutralisierung sauerer Böden vorgesehen. Kalk beeinflusst die Bodenreaktion günstig, schädliche Säuren werden gebunden, Humus wird durch Kalk wieder aufgebaut. Die Fruchtbarkeit steigt an. Außerdem verbessert Kalk die physikalischen Eigenschaften der Ackerkrume: Der Boden wird aufgelockert. Die Oberfläche kann auch nach starken Regenfällen nicht so stark verschlämmen und verkrusten. Kalkreiche Böden bieten günstige Bedingungen für die Aktivität von Kleinlebewesen begünstigen, die wiederum den Boden verbessern. Nur Düngekalk aus Naturgestein ist NATURKALK – wie unsere Branntkalke oder kohlensaure Kalke.

Futterkalk
Menschliche und tierische Organismen benötigen das Element Calcium als wesentlichen Bestandteil des Knochengerüstes. Einseitige, kalkarme Ernährung kann zu Knochenerweichung und -brüchigkeit führen. In der Landwirtschaft setzt man als Futterkalke gemahlene kohlensaure (also ungebrannte) Kalke ein. Wie beim Düngekalk werden vom Gesetzgeber an die Zusammensetzung besondere Güteanforderungen gestellt.
Das Kalkwerk Istein ist QS-Systemteilnehmer Stufe Futtermittel: QS ID 4031735001179 – Werk F00000668.

Kalk in der Land- und Teichwirtschaft
Bei der Viehhaltung in Ställen hilft gebrannter Kalk bei der Geruchsbekämpfung, der Bindung von Feuchtigkeit oder zur Klauenhärtung. In der Teichwirtschaft wird gebrannter und gelöschter Kalk seit langem erfolgreich zur Bindung von Schadstoffen, sowie zur Anreicherung und Mobilisierung von Nährstoffen eingesetzt.

Weitere Informationen zum Thema NATURKALK erhalten Sie von der Düngekalk-Hauptgemeinschaft (DHG), einer eigenständige Fachabteilung im Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e.V. Die DHG ist zuständig für alle Fragen der Kalkanwendung im Bereich der Land- und Forstwirtschaft einschließlich Futterkalk und Teichwirtschaft.

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