HeidelbergCement in Deutschland
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Hinweise zur Bauausführung

Oberflächenbearbeitung

Oberflächennahe Stahlfasern können z.B. bei Freiflächen oder im Bauszustand rosten und dadurch Rostverfärbungen an der Oberfläche bilden. Dies ist jedoch hinsichtlich der Dauerhaftigkeit unbedenklich, da der Korrosionsprozess bereits nach wenigen Millimetern unterhalb der Betonoberfläche zum Erliegen kommt. Zudem führen rostende Stahlfasern, anders als die herkömmliche Baustahlbewehrung, nicht zu Abplatzungen des Betons.

Bei Industrieböden wird ein sehr guter Einschluss der Stahlfasern in den Beton, zusätzlich zur geeigneten Betonzusammensetzung und zum fachgerechten Einbau, durch die Verwendung einer Hartstoffschicht erreicht. Aufgrund der Umgebungsbedingungen ist bei Innenbauteilen in der Regel nicht mit Rostbildung zu rechnen. Freiflächen werden meistens nicht mit einer Hartstoffeinstreuung sondern nur mit einem Besenstrich versehen. Dabei ist der richtige Zeitpunkt und die Qualität der Ausführung von besonderer Bedeutung, um nicht nachträglich Fasern an die Oberfläche zu ziehen.

Geschalte, gerüttelte Bauteile sind an der Oberfläche meist faserfrei, da sich die Stahlfasern durch das Rütteln etwas von der Schalung entfernen und dadurch von Zementleim vollständig umschlossen werden. Eine zusätzliche Sicherheit bietet die Verwendung verzinkter Fasern.


 

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