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HeidelbergCement in Deutschland

Ausführungsvarianten

WU-Richtline: Nutzungsklasse B

Die WU-Richtlinie sieht neben den beschriebene Ausführungsvarianten 1 bis 4 noch eine Abstufung der Nutzung entsprechend vor:
 
So kann die Nutzungsklasse B für ein Projekt gewählt werden. Diese sieht einige Kriterien vor, welche nur sehr schwer in die Praxis umzusetzen sind. Eine WU-Konstruktion gezielt so „undicht“ zu gestalten, dass …. „feuchte Flecken zulässig“ … sind, … „temporär bis zur Selbstheilung wasserführende Risse“ oder „Risse mit längerfristig feuchten Rissufern, aber ohne Wasseransammlungen auf der wasserabgewandten Bauteiloberfläche“ … toleriert werden, ist grenzgängig.

Realisierbar sind solche Konstruktionen, aber leider fehlt es hier in Deutschland noch am nötigen Verständnis. Viele Bauwerke, z. B. Regenrückhaltebecken oder Tiefgaragen könnten so gestaltet werden. In der Schweiz wird seit Jahrzehnten z.B. preiswert Parkraum geschaffen, indem man bei Tiefgaragen selbst nur eine Bohrpfahlwand als Umschließung akzeptiert und Sickerwasser über ein Rinnensystem ableitet.

Die in Deutschland immer wieder geführten Diskussionen, ob die oben aufgeführten Kriterien der Nutzungsklasse B noch eingehalten sind, veranlassen schließlich zu der Empfehlung, möglichst immer eine Ausführung als Weiße Wanne mit Nutzungsklasse A in Beanspruchungsklasse 1 - also die „Weiße Wanne 1 A“ - als Standard zu wählen.
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