HeidelbergCement in Deutschland
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Steelcrete® – Der Stahlfaserbeton

  Einfach genial: Beton und Bewehrung aus dem Fahrmischer
Nach DIN EN 206 und den Anforderungen an die Bauteile wird Steelcrete im Transportbetonwerk den jeweiligen Situations- und Konstruktionskriterien entsprechend in der gewünschten Verarbeitungskonsistenz hergestellt. Steelcrete kann als leicht verarbeitbarer Beton und als Beton für wasserundurchlässige Bauwerke geliefert werden. Er lässt sich bei angepasster Betonsorte problemlos pumpen, verdichten und nachbehandeln.

    Steelcrete – Das Bausystem für mehr Sicherheit
Moderne Mischtechnik und spezielle Betonsorten stellen sicher, dass es in der Betonmatrix zu einer gleichmäßigen dreidimensionalen Verteilung der Stahlfasern kommt. Sie werden in das Gefüge fest eingebunden und behindern die Entwicklung von Mikro- und Schwindrissen, insbesondere im jungen Beton. Die stabilisierende Wirkung der Stahlfasern reicht in der Betonmatrix bis an die Oberflächen. Das erhöht die Schlagfestigkeit und reduziert die Gefahr von Abplatzungen an Ecken und Kanten.

 Steelcrete – Das Bausystem für rationelle Abläufe
Steelcrete macht viele Arbeitsgänge überflüssig oder verringert den Zeitaufwand. Das sorgt für schnellen Baufortschritt und spart Kosten, besonders bei Bodenflächen und Wänden.

 Steelcrete – Das Bausystem für viele Anwendungen
Objektbezogen bieten wir kompetente Beratung für Planung und Bauausführung. Zu unseren Serviceleistungen gehört auf Wunsch auch das Pumpen des Betons auf der Baustelle und die Qualitätssicherung durch unsere Baustofflabors.
  • Sohlplatten im Hallen- und Wohnungsbau
  • Fugenarme bis fugenlose, beheizte und unbeheizte Industrieböden
  • Schrottumladeplätze, Müllbunker, Biokompostanlagen
  • Streifenfundamente
  • Kellerwände
  • Freiflächen und Fahrbahnen
  • Dichtflächen (z.B. Tankstellen)
  • Spritzbeton mit Stahlfaserbewehrung
  • Start- und Landebahnen

 Wirkungsweise von Stahlfasern
Durch die Austrocknung des Betons schwindet dieser und es kommt zu ersten Mikrorissen, die auf die Dauerhaftigkeit in der Regel keinen Einfluss haben. Beim Anwachsen der Risse stoßen diese bereits nach kurzer Zeit auf eine Stahlfaser, die das Risswachstum stoppt bzw. hemmt. So entstehen anstatt weniger „größerer“ Risse zahlreiche kleine fein verteilte, die durch die Stahlfasern kontrolliert werden.

Im gerissenen Zustand werden die Rissufer miteinander „vernäht“ und somit die Kraftübertragung an diesen Stellen gewährleistet. Der mögliche Umfang der einzuleitenden Kräfte nimmt in der Regel mit größer werdender Verformung ab. Der Stahlfaserbeton weist somit eine entsprechende Nachrissfestigkeit auf.

 Stahlfasertypen
Stahlfasertypen werden unterschieden nach der Herstellungsart, dem verwendeten Material, der Fasergeometrie und der Zugfestigkeit des verwendeten Materials.

Auf Grund ihrer wegen des Nachrissverhaltens guten technischen Eigenschaften haben sich Stahldrahtfasern als überwiegend genutzter Stahlfasertyp durchgesetzt.

Daneben gibt es Stahlfasern aus Blech, gefräste Stahlfasern und Segmentdrahtfasern.

Die Auswahl der Stahlfaser richtet sich nach dem Anwendungsgebiet sowie der erforderlichen Betonqualität.


  • Drahtfasern: Stahldrahtfasern werden aus kaltgezogenen Drähten verschiedener Werkstoffgüten hergestellt. Neben blanken Stahldrähten werden verzinkte oder auch Edelstahldrähte verwendet. Für verzinkte Stahlfasern ist bei Verwendung von chromatarmen bzw. chromatreduzierten Zementen die Eignung nachzuweisen.
  • Blechfasern: Blechfasern werden in unterschiedlichen Geometrien aus kalt gewalztem Stahlblech hergestellt. Beton mit Blechfasern hat gegenüber dem mit Stahldrahtfasern eine deutlich geringere Nachrissfestigkeit.
  • Gefräste Stahlfasern: Bei der Herstellung von gefrästen Stahlfasern werden durch rotierende Fräser die Fasern aus den Stahlbrammen herausgearbeitet. Beton mit gefrästen Stahlfasern hat gegenüber dem mit Stahldrahtfasern eine deutlich geringere Nachrissfestigkeit.
  • Segmentdrahtfasern: Für untergeordnete Anwendungen können auch Segmentdrahtfasern eingesetzt werden. Diese werden aus Reststoffen der Stahlwolleproduktion (blanker Draht) hergestellt. Beton mit Segmentdrahtfasern hat gegenüber dem mit Stahldrahtfasern eine deutlich geringere Nachrissfestigkeit.

 Kontakt
Heidelberger Beton GmbH
Patrick Decker (Email)

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