Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Die Grundsätze unserer Politik zur Gesunderhaltung der Beschäftigten haben wir in der Konzernrichtlinie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz festgelegt. Sie macht deutlich, dass der Arbeits- und Gesundheitsschutz hohe Priorität für unser Unternehmen hat. Denn Arbeitssicherheit und Gesundheit sind für uns zentrale Unternehmenswerte.

Außerdem legen wir ein besonderes Augenmerk darauf, dass die persönliche Schutzausrüstung tatsächlich benutzt und unsere konzernweiten Kardinalregeln zuverlässig eingehalten werden. Letztere gelten gerade für jene Arbeitsgebiete, die sich in der Vergangenheit als besonders unfallträchtig erwiesen haben. Unser erklärtes Ziel ist und bleibt, das Unfall- und Verletzungsrisiko sowie die Risiken für Berufskrankheiten durch wirkungsvolle Präventionsmaßnahmen auf ein Minimum zu reduzieren.

Arbeitsmanagementsysteme, wie beispielsweise entsprechend dem international gebräuchlichen Standard OHSAS 18001, sind bereits in den meisten unserer Werke eingeführt. Sie verlangen von den Standortmanagern einen strukturierten Ansatz mit Planungen, klaren Arbeitsvorschriften, Zuständigkeiten und Kontrollen, um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu gewährleisten und somit Unfälle zu verhindern. 

Führungsverantwortung im Arbeits- und Gesundheitsschutz

Obwohl wir den Arbeits- und Gesundheitsschutz auf technischer und organisatorischer Ebene seit Jahren kontinuierlich verbessern, haben wir immer noch schwere Unfälle – teils mit Todesfolge – zu beklagen, die oft durch menschliches Fehlverhalten verursacht werden. Bei HeidelbergCement sind alle Managementebenen für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz verantwortlich. Die Bedeutung der Vorbildfunktion der Linienverantwortlichen werden wir 2017 erneut in einer konzernweiten Schulungsinitiative herausstellen. Zugleich betonen wir in unserer Konzernrichtlinie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz die Verantwortung, die jeder einzelne Mitarbeiter, Auftragnehmer und Besucher dafür trägt, dass die Arbeitssicherheitsvorschriften befolgt werden.

Seit 2011 führen wir einmal jährlich eine konzernweite Sicherheitswoche durch, in der sowohl unsere Mitarbeiter als auch Auftragnehmer in Arbeitssicherheits- und Gesundheitsthemen geschult und für Risikosituationen sensibilisiert werden. In zahlreichen lokalen Veranstaltungen machen wir deutlich, dass Arbeitssicherheit in der Verantwortung jedes Einzelnen liegt und nur gemeinsam erreicht werden kann. Vielfach werden auch Familien, Kunden und Nachbarn in die Sicherheitswoche mit einbezogen. Unter den verschiedenen Arbeitssicherheitsthemen, die hierbei zur Sprache kamen, legten die lokalen Einheiten 2016 einen besonderen Schwerpunkt auf Arbeiten in umschlossenen Räumen und sicheres Fahren.

Zitat.
Arbeitssicherheit ist eine klare Führungsaufgabe. Trotzdem ist jeder Einzelne, sei es Mitarbeiter, Auftragnehmer oder Besucher, gefordert, sich die Risiken von Tätigkeiten vorab bewusst zu machen, um Schaden für sich und andere zu vermeiden.
Dr. Klaus Hormann, Manager Group Health & Safety