Afrika südlich der Sahara

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Die Geschichte von HeidelbergCement in Afrika reicht bis in die Mitte der 1960er Jahre zurück, als Scancem International die ersten Beteiligungen erwarb. Die Aktivitäten wurden nach und nach auf mehrere Länder südlich der Sahara ausgeweitet. 1999 wurde Scancem International von HeidelbergCement übernommen. Heute ist HeidelbergCement der führende Zementhersteller in Westafrika. HeidelbergCement betreibt in Afrika ein Netzwerk von 12 Produktionsstandorten in neun Ländern und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung dieser Länder.

Länder und Werke

BeninMahlwerk in Cotonou
Burkina FasoMahlwerk in Ouagadougou
Demokratische Republik KongoIntegrierte Zementwerke in Lukala und Kabimba
GhanaMahlwerke in Tema und Takoradi
LiberiaMahlwerk in Monrovia
MosambikMahlwerk in Beira
Sierra LeoneMahlwerk in Freetown
TansaniaIntegriertes Zementwerk in Dar es Salaam
TogoKlinkerwerk in Tabligbo, Mahlwerk in Lomé

Die afrikanischen Staaten südlich der Sahara profitieren von der aufstrebenden Rohstoffindustrie und verzeichnen weiterhin eine robuste Wirtschaftsentwicklung und lebhafte Bauaktivitäten. Solides Wirtschaftswachstum, steigende Bevölkerungszahlen, Urbanisierung und Infrastrukturmaßnahmen sind in diesen Ländern die Haupttreiber für einen Anstieg der Bautätigkeit und Zementnachfrage.

Angesichts der guten Wachstumsaussichten baut HeidelbergCement seine Aktivitäten in Afrika weiter aus. In Togo hat das erste neu gebaute Klinkerwerk von HeidelbergCement in Afrika Ende 2014 die Produktion aufgenommen. Es liegt nahe der Stadt Tabligbo, rund 80 km nordöstlich der Hauptstadt Lomé, und hat eine Jahreskapazität von 1,5 Mio t. Das Werk, das Anfang März 2015 offiziell eröffnet wurde, wird künftig Klinker an Zementmahlanlagen von HeidelbergCement in Togo und in den Nachbarländern Benin, Burkina Faso und Ghana liefern und damit teure Klinkerimporte reduzieren. Wir bauen außerdem eine Zementmahlanlage mit einer Kapazität von rund 250.000 t im Norden von Togo, deren Fertigstellung bis 2017 geplant ist.

In Tansania wurde die neue Zementmühle mit einer Kapazität von 0,8 Mio t im September 2014 in Betrieb genommen. Hierdurch stieg unsere Zementkapazität in Tansania auf 2,2 Mio t.

Im vierten Quartal 2014 wurde in Burkina Faso der Bau eines neuen Zementmahlwerks mit einer Kapazität von 0,8 Mio t in der Nähe der Hauptstadt Ouagadougou abgeschlossen. Das Werk wurde Anfang März 2015 offiziell eröffnet.

Mit der Inbetriebnahme einer neuen Zementmühle mit einer Kapazität von 0,8 Mio t im Mahlwerk Takoradi verfügen wir in Ghana über eine Zementmahlkapazität von 4,4 Mio t. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser vier Projekte im Zeit- und Budgetrahmen prüfen wir Optionen für Kapazitätserweiterungen in anderen afrikanischen Ländern.

HeidelbergCement ist in Gambia seit der Übernahme von Italcementi in der zweiten Jahreshälfte 2016 aktiv. Gacem Ltd wurde 1993 von Italcementi erworben und betreibt ein Terminal in Banjul. Gacem ist der größte Zementimporteur in Gambia.

Im Niger betreibt HeidelbergCement keine Werke, ist aber der Hauptzementimporteur.

Anzahl der Werke

Zement
4
Mahlwerke
8
Zementterminal
1

(Stand 2017)